Story
Hannibal Lecter hat uns! Wir erwachen angekettet in einer Zelle und sehen durch die Gitterstäbe einen gedeckten Tisch. Durch die Boxen dringt die Stimme unseres Peinigers, der uns verrät, dass er manchmal noch gerne mit seinem Essen spielt. Versuchen wir, diese Zeit zur Flucht zu nutzen!
Die Geschichte entwickelt sich während des Spiels nicht wesentlich weiter. Auch Wendungen oder Hintergrundinformationen kommen während dieses Escape Rooms nicht ans Tageslicht. Storytechnisch hätte dieses Spiel deutlich mehr Potential gehabt.
Raumdesign
Bei Hannibal Lecter wurde das Raumdesign so umgesetzt, dass man erkennen kann, was nur Dekoration ist und was zum Lösen des Rätsels notwendig ist. Licht und Ton werden ein wenig eingesetzt, um die richtige Atmosphäre zu schaffen, aber es wäre sicherlich mehr möglich gewesen. Während einige Materialien von hoher Qualität waren, hätten andere etwas hochwertiger sein können. Es gefiel uns, dass die Hinweise passend verpackt waren. Insgesamt handelt es sich um ein Design, das unserer Meinung nach knapp über dem aktuellen Durchschnitt liegt.
Rätsel
Es gibt zwar tendenziell eher wenige Rätsel, diese sind aber von der Komplexität eher auf einem höheren Niveau. So sind zum Teil mehrere Denkschritte notwendig, um zur Lösung der eher linear aufgebauten Rätsel zu gelangen. Kooperation, Geschicklichkeit und Logik sind gefragt, wobei die Logik teilweise in ähnlicher Form vorkommt. Die Rätsel waren zwar thematisch verpackt, wirkten aber etwas aufgesetzt. Ab und zu gab es auch Momente, in denen nicht alle 4 von uns beschäftigt waren und einzelne einfach warten mussten.
Aufgrund der Komplexität der einzelnen Rätsel würde ich diesen Raum vielleicht nicht als allerersten Escape Room empfehlen, aber es sollte machbar sein, wenn man das Prinzip eines Escape Rooms schon kennt. Für Kinder ist das Spiel aufgrund der Thematik nicht zu empfehlen.
Fazit
Ein solider Escape Room im Mittelfeld.
Schreibe einen Kommentar